lebenswert leben lernen

Illusion der Willensfreiheit - Gefühle bestimmen, was wir wollen

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Die "teuern" Steuern

Nicht selten "vermiesen" die Steuern unseren Alltag. Nicht nur, dass sie uns häufig unnütz und insbesondere falsch verwendet erscheinen, sie machen uns auch noch jede Menge Arbeit. Die vom Nicht-Fachmann kaum mehr zu durchschauende Kompliziertheit und Komplexität der Steuergesetze und deren Anwendungsvor-schriften erfordert leider in zunehmendem Maß einen Steuerberater.  Paradoxerweise wird der Steueralltag mit jeder Steuervereinfachung komplizierter.

Wenn Sie sich von einem Steuerberater helfen lassen, sind Sie zu einem großen Teil darauf angewiesen, ihm zu vertrauen. Aufgrund der Kompliziertheit der Materie können Sie die Qualität seiner Arbeit nur unzureichend kontrollieren. Einem anderen Menschen zu vertrauen ist ein Risiko. Da ist Menschenkenntnis gefragt. Womit wir wieder beim Thema dieser Internetseite angekommen sind, in der es um das Verhalten des Menschen geht.

"Was veranlasst einen Menschen, dieses oder jenes in diesem oder im nächsten Augenblick zu wollen und  zu tun?"

Kommt der Wille, also das, was ein Mensch will, einfach so, ohne Grund, ohne Ursache zustande? - Warum "will" der Eine einen Steuerberater beauftragen und der Andere nicht? Und wer einen Steuerberater "will", warum "will" er den einen und nicht den anderen?

Das auf dieser Homepage dargelegte Verhaltensgesetz lautet, dass jedes Verhalten und jede Entscheidung darauf ausgerichtet ist, gute Gefühle zu erleben und ungute Gefühle zu vermeiden. Unsere Gefühle bestimmen, was wir wollen. Auch das unbewuste Verhalten, dem kein bewusst werdender Willensinhalt vorausgeht, wird durch unsere Gefühle verursacht, wenn wir zum Beispiel mit der Hand über die Stirn wischen, weil ein Fliege uns dort "unangenehm berührt" hat. Die Entscheidung, sich von einem Steuerberater helfen zu lassen, wird im Normalfall weniger damit zu tun haben, gute Gefühle zu erleben, sondern mehr damit, ungute Gefühle zu vermeiden. Es wird erwartet, dass der Steuerberater einem die unguten Gefühle abnimmt, die damit verbunden sind, den Papierkrieg bewältigen zu müssen und von unverständlichen Fragen gequält zu werden. Es kann auch einfach sein, dass jemand gar nicht über den Papierkrieg nachdenkt, sondern die Zeit, die er dafür einsetzt, zu schade ist, weil er in der Zeit andere Dinge machen kann, die ihm (ge-)wichtiger sind. Anders ausgedrückt: Er fühlt die Zeit als zu schade, weil er in der Zeit andere Dinge machen könnte, die für ihn gefühlsmäßig mehr Gewicht haben. Es kann sein, dass er die Zeit benötigt, um größere ungute Gefühle zu vermeiden als die, die für ihn mit dem Papierkrieg verbunden sind. Vielleicht muss er sich auf einen Prozess vorbereiten, in dem ihm eine große Geldstrafe droht, was ihm sehr starke ungute Gefühle bereitet, da er den Verlust seines Hauses befürchtet. Es kann aber auch sein, dass er die Zeit "braucht", um ein geliebtes Hobby ausüben können, das ihm gute Gefühle verschafft. Diese guten Gefühle möchte er nicht verlieren. Sie sind ihm wichtiger als die Geldausgabe für den Steuerberater.

So lässt sich sagen, dass das Verhalten "Einen-Steuerberater-beauftragen" aus sehr unterschiedlichen Gründen zustande kommen kann. Aber immer hat es einen oder mehrere Gründe, einen Steuerberater beauftragen zu wollen. Der Wille "Einen-Steuerberater-beauftragen" kommt nicht "frei" zustande, sondern ist verursacht. So wie dieser Wille gibt es keinen Willensinhalt, der ohne Ursache ist. Vielleicht können wir die Ursache manchmal nicht finden, aber wir können, weil wir das Naturgesetz des Verhaltens erkannt haben, wissen, dass es eine oder mehrere Ursachen gegeben hat, die zu dem "Gewollten" geführt haben.

Wenn Sie einen Steuerberater Ihres
Vertrauens "wollen", wie wär´s mit diesem?

Heinz W. Meyer